Das Buttpetten 
Das Buttpetten war (Vergangenheitsform, da es heute verboten ist) eine
Form des Fanges von Plattfischen (Scholle, Flunder, etc.).
Hierfür wurde ein Netz von 15 m Länge und 1 m Höhe benötigt.
Zwei Stunden vor Ebbe ging man mit 4 Personen zum Priel. Mit einem Besenstiel wurde
das Netz an einer Seite des Priels befestigt. Dann ging man zur Landseite des Priels
und befestigte auch dort das Netz. Mit dem Ablaufen des Wassers verfingen
sich die Plattfische in dem Netz. Während des Befestigens des Netzes konnte es
vorkommen, daß man auf einen Plattfisch trat (treten=petten). Dieser Fisch mußte
gefangen werden
(obwohl er später natürlich auch ins Netz ging).
Zu diesem Zweck wurde eine spezielle Art von Forke mitgeführt. Diese bestand aus 4 Zinken
mit Widerhaken. Hiermit wurden die Plattfische aufgespießt.
So mancher Tourist wollte an dieser Freizeitattraktion teilnehmen. Doch wer sich nicht
konzentrierte spießte statt des Fisches seinen eigenen Fuß auf.